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Von Townsville direkt auf's Melonenfeld...

Am darauf folgenden Tag haben wir uns in Townsville umgeschaut - und nichts gefunden. Die anderen zwei wollten unbedingt ins Reef HQ, das Aquarium. Innen findet man eine exakte Nachbildung vom Great Barrier Reef mit all seinen Korallen und Fischen. Solange die zwei dann Fische schauen waren, bin ich an der Strandpromenade, die zufaellig auch "the Strand" heisst, entlanggelaufen und habe mich ans Meer gesetz. Danach musste ich mir zuerst einmal bei Woolworths ein neuen Handy kaufen. Meines altes hat noch in Cairns den Geist aufgegeben. In Mission Beach gab's keine Laeden. Aber jetzt in Townsville war ich endlich wieder On-Mobile! Den naechsten Tag hatten wir fuer Magnetic Island, einer wunderschoenen Insel, die in 30 min mit der Faehre erreichbar ist. Dort gibt es Regenwald, Straende, Korallen und die groesste freilebende Koalapopulation in Australien. Alle haben einen gesehen (manche waren sogar nur 2 Meter entfernt) - nur ich wieder nicht. War abends leicht geknickt. Dafuer hab ich dann bei meiner Wandertour quer durch die Insel viele Echsen gesehen und an einer Bucht sogar Rockwallabies. Richtig cool. Am 20. mussten wir aus dem Massenhostel raus und die Frage war wieder: Wohin? Alles war voll. Eigentlich wollte ich gleich weiterfahren, weil mir Townsville ueberhaupt nicht gefallen hat, aber das war dann doch zu kurzfristig. Also sind wir fuer eine Nacht in ein anderes Hostel gezogen, das zum Glueck noch Platz fuer uns hatte (echt knapp). Wir hatten ein Motelzimmer (3 Personen) fuer den Preis von einem normalen Zimmer mit Kuehlschrank, Fehrnseher, eigenem Bad, Handtuechern und Seifenstuecken. Richtig Luxus.

Fuer mich stand dann aber trotzdem fest, dass ich weiter wollte - fruitpicken gehn. Die anderen zwei waren sich noch nicht ganz sicher, was sie wollten. Ich hab mich dann kurzerhand allein nach Ayr aufgemacht. Ayr ist eine kleine Stadt, die etwas 2 Stunden Busfahrt von Townsville entfernt ist. Ich hatte schon im Vorraus bei dem Hostel (Delta Backpackers) angerufen, um nachzufragen, ob es Jobs gibt und sie haben mir versichert, dass die Chancen gut stehen. Am Tag darauf (22.September) konnte ich gleich mit der Arbeit anfangen. Inzwischen bin ich seit ueber einem Monat hier und habe schon Chilis, Paprika, Kuerbisse und Auberginen geerntet. Im Moment sind Melonen dran. Fruitpicken ist echt harte Knochearbeit (Ich hab eigentlich immer Muskelkater). Man steht morgens frueh auf (die ersten fahren um 5 Uhr morgens ab) und kommt abends spaet zurueck. Viele Machen sogar eine 7-Tage-Woche. Das gute an so einem Working Hostel ist, dass alle Fruitpicker von ihren Farmen die Sachen mitnehmen koennen, die sie picken. Wir essen den ganzen Tag nur Melonen (Water Melon, Rock Melon, Honeydew Melon). Ab und zu ergeben sich auch Tauschgeschaefte zwischen den Backpackern.

21.10.08 08:54
 


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