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Zwischenstopp Rockhampton und Agnes Water/Town of 1770

Rockhampton war mal voll der sinnlos. Ich habe eigentlich nur einen Stopp gemacht, weil ich dort die beruehmten Capricorn Caves (grosse Hoehlen mit Tropfsteinen und Aborigine-Malereien) besichtigen wollte. Als ich dann aber in Rockhampton nachgefragt habe, hat der Mann im Information Centre gleich gemeint, dass ich da ohne Auto nicht hinkomme. War wohl nichts! In Rockhampton hab ich mir dann (eher aus Langeweile als aus Interesse) die Art Gallery, den Botanischen Garten, den Zoo (freier Eintritt!) und die Kershew Gardens angeschaut. Vor allem die Kershew Gardens waren echt schoen, weil dort alle Klimazonen Australiens nachgebildet sind und man dort gut spazieren gehen kann.

Nach Rocky, wie Rockhampton von den Einheimischen genannt wird, bin ich weiter in das verschlafene Surfernest Agnes Water/ Town of 1770 gefahren. Ein perfekter Ort zum Relaxen und zum Surfstunden nehmen. Agnes hat den noerdlichsten Surfstrand und die guenstigsten Surfstunden. Da musste ich zugreifen. Ich war zwar wenig bis gar nicht erforgreich beim Surfen, aber eine Erfahrung war's trotzdem wert. Ich werde mir vielleicht noch irgendwo anders mal ein Surfboard ausleihen und einfach mal drauflos probieren. Wie's geht weiss ich ja jetzt.

16.11.08 02:37


Fraser Island

Nach einer Nacht in Hervey Bay stand schon die naechste Tour vor der Tuer: Am 07.11. ging's auf Fraser Island, die groesste Sandinsel der Welt. Immer 11 Leute teilen sich bei der "selfguided Tour" ein 4WD Jeep (kann auf Sand fahren), die Campingausruestung, das Essen...Ich hatte echt Glueck mit meiner Gruppe, denn 1. war ich die einzige Deutsche (nicht jeder sieht das als Glueck, ich seh das aber so) und 2. waren alle echt nett und wir waren wie eine grosse Familie. Auf Fraser Island hatten wir dann echt schoene 3 Tage  und haben die Insel erkundet. Die Insel ist mit Regenwald bewachsen und hat zwischendurch glasklare Seen (Lake McKenzie), aus denen man das Wasser sogar trinken kann, grosse Sandduenen und Aussichtspunkte, von denen aus man die Schildkroeten, Haie, Wale und Rochen im Meer beobachten kann. Nachts und im Morgengrauen kamen dann auch die "ach-so-gefaehrlichen" Dingos (ca. 70 wohnen auf der Insel) auf den Campplatz und wir waren alle total begeistert und wollten am liebsten einen mit ins Hostel zurueck nehmen (Obwohl das ja echte Wildhunde sind und die auch echt gefaehrlich sind). Im Grossen und Ganzen gesagt eine echt tolle Tour, auch wenn ich zum Schluss ueberall Sand hatte...

16.11.08 02:41


Immer gegen den Strom...

Nach der Fraser-Island-Tour hatte ich noch 2 Naechte in Rainbow Beach (zum ausschlafen). Rainbow Beach hat den Namen, weil der Sand dort in ueber 70 verschiedenen Farbtoenen vorkommt. Echt schoen. Es gibt auch eine Aborigine-Geschichte, wie es dazu gekommen ist, aber die erzaehl ich jetzt (aus Zeitmangel) nicht. Von Rainbow ging's direkt nach Noosa in die Everglades weiter. Vom 12.11. an hatte ich da eine Kanutour gebucht. Die Nacht davor durften wir im Buschcamp in grossen Armeezelten, mit Biotoilette aber mit riesigem Flachbildschirm und DVD-Player (was fuer ein Gegensatz) uebernachten. Am 12. gings dann auf einen Tagestrip . Wir waren immer zu dritt im Boot und sind dann zu einem 3,5 km entfernten See gefahren. Leider mussten wir total gegen den Strom paddeln und sind fast gar nicht voran gekommen. Vom Seeufer konnten wir an einen (Meeres-)Strand laufen. Die Wellen dort waren richtig maechtig. Unterwegs haben wir dann ganz ganz viele freie Kaenguruhs gesehen, die auch gar keine Angst vor uns hatten. Abends im Bushcamp zurueck mussten wir dann unsere (normalen) Zelte aufstellen und haben dort uebernachtet. Am Tag darauf ging's auf einen "Overnight-Trip" in die andere Richtung des Noosa Rivers (Salzwasser). Heute waren wir nur noch jeweils zu zweit in einem Kanu mit jeweils einem Zelt und underem Gepaeck in der Mitte. Uebernachtet haben wir auf einem Zeltplatz. Leider hatten wir echt Pech mit dem Wetter und es hat die ganze Zeit geregnet (wie die Nacht davor auch schon). Am naechsten MOrgen mussten wir frueh aufstehen, denn wir mussten vor 10 Uhr wieder im Bushcamp (7 km entfernt) sein. Natuerlich hatten wir das "Glueck", das die Stroemung wieder gegen uns war...Total fertig und mit Muskelkater sind wir dann um 12 Uhr in Noosa (Innenstadt) angekommen. Der direkte Weg von fast allen fuehrte zur Waschmaschine...
23.11.08 23:28


Noosa - Stadt der "Schoenen" und Reichen

In Noosa selbst wollte ich auch noch 3 Naechte bleiben. Alle die dort waren, haben gemeint es sei dort echt schoen. Noosa wird unter den Einheimischen als "St Tropez" Australiens gehandelt, denn hier haben alle Schoenen, Reichen und Beruehmten ihre Villen. Die Fussgaengerzone sieht auch schon ganz anders aus (Chanel, Dior, ...). Ausser dass Noosa so teuer ist, ist es dort wirklich schoen. Es gibt den Noosa National Park mit seinen Waeldern und Surfstraenden direkt vor der Tuer (die Stadtstraende sind touristisch ueberfuellt), die Fussgaengerzone eignet sich gut zum bummeln (aber nicht einkaufen!) und Ausflugsziele wie die Glasshouse Mountains, die beruehmten Eumundi Markets oder der Australia Zoo sind nicht weit. Ich hab versucht, so viel wie moeglich zu sehen und bin samstags auf die Maerkte gegangen. Dort gibt es alles Moegliche: Von Genaehtem, Gestickten, Geknuepften, Getoepferten und Gebackenem bis hin zu frischem Brot, Gemuese und Obst. Richtig schoen. An meinem zweiten vollen Tag (16.11.) wollt ich zuerst einmal zum Sunshine Beach gehen, der mir aber dann viel zu ueberfuellt war. Also bin ich los zum Nationalpark gelaufen und hab mir dort zwei Walking Touren vorgenommen. Abends im Hostel sind dann zwei aus meinem Zimmer auf die Idee gekommen, dass wir doch am Montag (17.11.) alle zusammen mit einem Mietauto in die Glasshouse Mountains und den Australia Zoo fahren koennten. Das haben wir dann gemacht (musste noch eine Nacht in einem anderen Hostel buchen, mein Hostel war schon ausgebucht). Leider war montags das Wetter nicht so toll. Fuer den Australia Zoo (der Zoo vom Crocodile Hunter Steve Irvin) hat's noch gereicht, aber als wir in den Glasshouse Mountains angekommen sind, waren weit und breit vor lauter Regen und Nebel keine Mountains zu sehen. Schaaade. Wir sind dann trotzdem ein bisschen rumgelaufen und haben uns die Gegend angeschaut. Auch wenn wir die Berge nicht gesehen haben, hat sich der Tag echt gelohnt und wir hatten ziemlich viel Spass.
27.11.08 22:31





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