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SORRY...

Wie ihr schon gemerkt habt, habe ich schon lange nichts mehr in meinen Blog geschrieben. Leider ist das viel zu zeitaufwaendig und das Internet ist hier auch nicht unbedingt guenstig. Also muesst ihr wohl alle warten, bis ich bald wieder daheim bin. Dann bekommt ihr alles erzaehlt. Ist doch sowieso viel besser, oder?! Bis dahin muesst ihr euch aber noch gedulden.

22.1.09 01:28


Queenslands Hauptstadt und viele Schoolies in Byron und Surfers...

Nach Noosa ging's direkt nach Brisbane. Als ich dort angekommen bin, hat es gleich mal geregnet. Ich wollt mir aber die Laune nicht verderben lassen und bin trotzdem durch den Park im "Southbank" gelaufen (mit Regenjacke, aber kurzer Hose und Sandalen). Als ich dann wieder im Hostel ankam, war ich von oben bis unten durchnaesst. Zum Glueck ist es in den naechsten Tagen nicht so geblieben. Die Sonne kam dann doch noch raus und es ist richtig warm geworden. In Brisbane hab ich mir dann saemtliche Museen, alte Gebaeude, den City Botanic Garden und den Botanischen Garten ausserhalb der Stadt angeschaut. Alles ganz schoen. Aber halt nichts Besonderes.  

Danach hab ich mir gedacht, dass ich einen Abstecher im "beruehmten Surfers Paradise" machen muss. Zwar haben mir alle schon vorher gesagt, dass es sich echt nicht lohnt, aber ich wollt's mir trotzdem mal anschauen (und ins Hard Rock Cafe gehen).Weil der Stadt ein (nicht so guter) Ruf vorauseilt, hab ich das Hostel nur fuer eine Nacht gebucht. Das war auch echt gut, denn Surfers ist nur eine grosse Ansammlung von Hotelbunkern (der eine groesser als der andere) und die Straende sind zwar schoen, aber total ueberfuellt. Ausserdem hab ich grad die Zeit erwischt, wenn auch die "Schoolies" (Schulabgaenger und welche die Ferien haben) hier feiern gehen...Mehr muss ich dazu nicht sagen.

Nachdem Surfers nicht unbedingt toll war, ging's in eine weitere "Stadt" (nur knapp 9000 Einwohner), die von "Schoolies" bevoelkert war - Byron Bay. Aber im Gegensatz zu Surfers hat's mir dort richtig gut gefallen. Die Atmosphaere dort ist echt relaxt und die Aussicht vom Leuchtturm bei Sonnenuntergang ist atemberaubend. Man sieht all die schoenen Straende und den Nationalpark. Die Klippen sehen ein bisschen aus wie in Irland. Ein echtes Muss in Byron ist auch eine Tagestour nach Nimbin. Nimbin ist eine eine bunte Hippiestadt nicht weit von Nimbin. Alles ist bunt und die meisten Einwohner sind Aussteiger (Atomgegner, Oekos, Demonstranten, Hippies, Weltverbesserer...). Nett anzusehen, aber nach einer halben Stunde war's uns langweilig, weil Nimbin nicht gross ist. In Byron selbst waere ich gern laenger geblieben, aber es gab leider keinen Platz mehr in den Hostels ("Schoolies" ueberall...). Also musste ich weiter...nach Coffs Harbour.

12.12.08 04:37


Noosa - Stadt der "Schoenen" und Reichen

In Noosa selbst wollte ich auch noch 3 Naechte bleiben. Alle die dort waren, haben gemeint es sei dort echt schoen. Noosa wird unter den Einheimischen als "St Tropez" Australiens gehandelt, denn hier haben alle Schoenen, Reichen und Beruehmten ihre Villen. Die Fussgaengerzone sieht auch schon ganz anders aus (Chanel, Dior, ...). Ausser dass Noosa so teuer ist, ist es dort wirklich schoen. Es gibt den Noosa National Park mit seinen Waeldern und Surfstraenden direkt vor der Tuer (die Stadtstraende sind touristisch ueberfuellt), die Fussgaengerzone eignet sich gut zum bummeln (aber nicht einkaufen!) und Ausflugsziele wie die Glasshouse Mountains, die beruehmten Eumundi Markets oder der Australia Zoo sind nicht weit. Ich hab versucht, so viel wie moeglich zu sehen und bin samstags auf die Maerkte gegangen. Dort gibt es alles Moegliche: Von Genaehtem, Gestickten, Geknuepften, Getoepferten und Gebackenem bis hin zu frischem Brot, Gemuese und Obst. Richtig schoen. An meinem zweiten vollen Tag (16.11.) wollt ich zuerst einmal zum Sunshine Beach gehen, der mir aber dann viel zu ueberfuellt war. Also bin ich los zum Nationalpark gelaufen und hab mir dort zwei Walking Touren vorgenommen. Abends im Hostel sind dann zwei aus meinem Zimmer auf die Idee gekommen, dass wir doch am Montag (17.11.) alle zusammen mit einem Mietauto in die Glasshouse Mountains und den Australia Zoo fahren koennten. Das haben wir dann gemacht (musste noch eine Nacht in einem anderen Hostel buchen, mein Hostel war schon ausgebucht). Leider war montags das Wetter nicht so toll. Fuer den Australia Zoo (der Zoo vom Crocodile Hunter Steve Irvin) hat's noch gereicht, aber als wir in den Glasshouse Mountains angekommen sind, waren weit und breit vor lauter Regen und Nebel keine Mountains zu sehen. Schaaade. Wir sind dann trotzdem ein bisschen rumgelaufen und haben uns die Gegend angeschaut. Auch wenn wir die Berge nicht gesehen haben, hat sich der Tag echt gelohnt und wir hatten ziemlich viel Spass.
27.11.08 22:31


Immer gegen den Strom...

Nach der Fraser-Island-Tour hatte ich noch 2 Naechte in Rainbow Beach (zum ausschlafen). Rainbow Beach hat den Namen, weil der Sand dort in ueber 70 verschiedenen Farbtoenen vorkommt. Echt schoen. Es gibt auch eine Aborigine-Geschichte, wie es dazu gekommen ist, aber die erzaehl ich jetzt (aus Zeitmangel) nicht. Von Rainbow ging's direkt nach Noosa in die Everglades weiter. Vom 12.11. an hatte ich da eine Kanutour gebucht. Die Nacht davor durften wir im Buschcamp in grossen Armeezelten, mit Biotoilette aber mit riesigem Flachbildschirm und DVD-Player (was fuer ein Gegensatz) uebernachten. Am 12. gings dann auf einen Tagestrip . Wir waren immer zu dritt im Boot und sind dann zu einem 3,5 km entfernten See gefahren. Leider mussten wir total gegen den Strom paddeln und sind fast gar nicht voran gekommen. Vom Seeufer konnten wir an einen (Meeres-)Strand laufen. Die Wellen dort waren richtig maechtig. Unterwegs haben wir dann ganz ganz viele freie Kaenguruhs gesehen, die auch gar keine Angst vor uns hatten. Abends im Bushcamp zurueck mussten wir dann unsere (normalen) Zelte aufstellen und haben dort uebernachtet. Am Tag darauf ging's auf einen "Overnight-Trip" in die andere Richtung des Noosa Rivers (Salzwasser). Heute waren wir nur noch jeweils zu zweit in einem Kanu mit jeweils einem Zelt und underem Gepaeck in der Mitte. Uebernachtet haben wir auf einem Zeltplatz. Leider hatten wir echt Pech mit dem Wetter und es hat die ganze Zeit geregnet (wie die Nacht davor auch schon). Am naechsten MOrgen mussten wir frueh aufstehen, denn wir mussten vor 10 Uhr wieder im Bushcamp (7 km entfernt) sein. Natuerlich hatten wir das "Glueck", das die Stroemung wieder gegen uns war...Total fertig und mit Muskelkater sind wir dann um 12 Uhr in Noosa (Innenstadt) angekommen. Der direkte Weg von fast allen fuehrte zur Waschmaschine...
23.11.08 23:28


Fraser Island

Nach einer Nacht in Hervey Bay stand schon die naechste Tour vor der Tuer: Am 07.11. ging's auf Fraser Island, die groesste Sandinsel der Welt. Immer 11 Leute teilen sich bei der "selfguided Tour" ein 4WD Jeep (kann auf Sand fahren), die Campingausruestung, das Essen...Ich hatte echt Glueck mit meiner Gruppe, denn 1. war ich die einzige Deutsche (nicht jeder sieht das als Glueck, ich seh das aber so) und 2. waren alle echt nett und wir waren wie eine grosse Familie. Auf Fraser Island hatten wir dann echt schoene 3 Tage  und haben die Insel erkundet. Die Insel ist mit Regenwald bewachsen und hat zwischendurch glasklare Seen (Lake McKenzie), aus denen man das Wasser sogar trinken kann, grosse Sandduenen und Aussichtspunkte, von denen aus man die Schildkroeten, Haie, Wale und Rochen im Meer beobachten kann. Nachts und im Morgengrauen kamen dann auch die "ach-so-gefaehrlichen" Dingos (ca. 70 wohnen auf der Insel) auf den Campplatz und wir waren alle total begeistert und wollten am liebsten einen mit ins Hostel zurueck nehmen (Obwohl das ja echte Wildhunde sind und die auch echt gefaehrlich sind). Im Grossen und Ganzen gesagt eine echt tolle Tour, auch wenn ich zum Schluss ueberall Sand hatte...

16.11.08 02:41


Zwischenstopp Rockhampton und Agnes Water/Town of 1770

Rockhampton war mal voll der sinnlos. Ich habe eigentlich nur einen Stopp gemacht, weil ich dort die beruehmten Capricorn Caves (grosse Hoehlen mit Tropfsteinen und Aborigine-Malereien) besichtigen wollte. Als ich dann aber in Rockhampton nachgefragt habe, hat der Mann im Information Centre gleich gemeint, dass ich da ohne Auto nicht hinkomme. War wohl nichts! In Rockhampton hab ich mir dann (eher aus Langeweile als aus Interesse) die Art Gallery, den Botanischen Garten, den Zoo (freier Eintritt!) und die Kershew Gardens angeschaut. Vor allem die Kershew Gardens waren echt schoen, weil dort alle Klimazonen Australiens nachgebildet sind und man dort gut spazieren gehen kann.

Nach Rocky, wie Rockhampton von den Einheimischen genannt wird, bin ich weiter in das verschlafene Surfernest Agnes Water/ Town of 1770 gefahren. Ein perfekter Ort zum Relaxen und zum Surfstunden nehmen. Agnes hat den noerdlichsten Surfstrand und die guenstigsten Surfstunden. Da musste ich zugreifen. Ich war zwar wenig bis gar nicht erforgreich beim Surfen, aber eine Erfahrung war's trotzdem wert. Ich werde mir vielleicht noch irgendwo anders mal ein Surfboard ausleihen und einfach mal drauflos probieren. Wie's geht weiss ich ja jetzt.

16.11.08 02:37


Kein Fruitpicking mehr (wenigstens in der naechsten Zeit)

Am Montag, 27. September hab ich den ersten Greyhound um halb 8 weg aus Ayr genommen. Ich hatte einfach genug vom Fruitpicken und vor allem von Melonen. Um 11 Uhr bin ich in Airlie Beach angekommen, dem "Gateway" zu den Whitsunday Islands. Die Whitsunday Islands sind eine Gruppe Vulkaninseln, die vor allem durch den  Whitehaven Beach so bekannt sind. Der Strand steht auf der Weltrangliste der schoensten Straende auf Platz 2 (!!!). Ausserdem ist der Sand dort total weiss, er besteht naemlich aus 99,9% Silicea, ist also fast reines Quarz. Von Mittwoch bis heute (Freitag) hab ich dann eine (fuer Backpacker typische) Segeltour gemacht. Aber es hat sich echt gelohnt. Wir waren natuerlich am Strand und auch noch 2 Mal schnorcheln (Die Inseln liegen noch im Great Barrier Reef). Abends kamen Delfine zu uns ans Boot und morgens am Donnerstagmorgen haben manche von uns (ich war natuerlich zu spaet dran) sogar ganz viele Meeresschildkroeten am Boot gesehen. Wow. Es war echt schoen, auch wenn es heute morgen ganz schoen geregnet hat. Egal, wir waren trotzdem schnorcheln bzw. manche waren tauchen, denn nass wird man ja sowieso... Heute Abend geht's weiter nach Rockhampton (mit dem Greyhound ueber Nacht).
31.10.08 06:56


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